Wenn Du ein glückliches Leben führen willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen.

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.

Dienstag, 15. November 2011

sry für's faken, aber fands so wahr o:


" jedes jahr nehmen sich in deutschland elftausend menschen das leben. 
jeden tag versuchen vierzig kinder und jugendliche sich das leben zu 
nehmen. jeden tag schaffen es drei von ihnen. das sind fast elfhundert
pro jahr " dieses gedicht hat mir heute eine freundin gezeigt, es hat mich
irgendwie sehr bewegt es geht noch weiter das ist nur das ende des
gedichtest ich fand es irgendwie auch ziemlich passend, und direkt. 
wer es ganz lesen möchte ich stell es mal mit hier rein wen es interessiert
ich fand und finde es ziemlich gut. 

Anne, 15 Jahre jung, magersüchtig, 1.72 m groß, 36 Kilo leicht.
Irgendwann ist sie morgens aufgewacht und hat beschlossen, nichts 
mehr zu essen. Eva, auch 15, depressiv und traumatisiert.
Sie wollte nach einer Party mit ihrer besten Freundin und deren Freund
nach Hause fahren als das Auto von der Straße abkam und in einen See fuhr.
Evas beste Freundin und ihr Freund waren sofort tot, Eva kam als 
einzige raus. Seitdem hat sie Angst vor Wasser.
Christian, 17, Broderline, ist froh, wenn er mal einen Tag übersteht ohne von
dem Drang übermannt zu werden sich selbst zuverletzen. Sarah 19, 
zwangsgestört. Angefangen hat es mit vier mal pro Stunde auf die Uhr
sehen, aufgehört mit 1.273 Schritten pro Tag, nicht meh, nicht weniger.
Außerdem Bea, 19, manisch-depressiv und drogenabhängig;
Marie, 14, Bulimie, und Anna, 20, traumatisiert, nachdem ihr Ex versucht 
hat, sie umzubringen. Ja, die Jugend von heute trifft sich nicht im Cafe oder
im Jugendzentrum, sondern in den psychosomatischen Kliniken
und Kinder- und Jugendpsychiatrien des Landes.
Die Jugend von heute redet nicht über Popstars, Eiscreme und die neue
Lehrerin, sondern über "die, die es nicht geschafft haben", die neuesten 
Psychopharmaka und die Gruppenterapeutin, die selbst mal eine Therapie für
nötig hätte. Sie lernen keine Lateinvokabeln oder binomischen 
Formeln, sondern wie man sich mit Alltagsutensilien wie Putzmittel und
Pillencocktails am besten zudröhnt, umd den Alltag zu vergessen. 
Sie denken nicht über die nächste Schulaufgabe nach, sondern darüber,
wie sie den nächsten Tag überleben. Sie haben Angst vor der Zukunft und 
der Gesellschaft. Sie haben Angst vor Krieg und Atombomben, und vor sich selbst. 
Eigentlich macht ihnen die ganze Welt angst. "Der Schwächste fliegt" - sie fliegen alle.
"Psychos" kann keiner brauchen. Survival of the fittest. 
"Vergiss wer du bist passe dich an" Fließbandproduktion Erwachsenwerden. 
Wer auf der Strecke bleibt hat Pech gehabt.

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